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Politikerin als Berufswunsch - Traumjob oder Albtraumjob?


Die vielleicht effektivste Möglichkeit, das herauszufinden, ist die, für einige Zeit in die Rolle eines politisch Verantwortlichen zu schlüpfen und an seiner Stelle zu beraten und Entscheidungen zu treffen - mit anderen Worten: einen "Schnupperkurs" in Sachen Politik zu absolvieren. Und genau das habe ich gemacht.

Ich habe vom 22. bis zum 24. Juni 2008 am ersten Jugendlandtag NRW teilgenommen.
Das nordrhein-westfälische Landtagspräsidium bot diese Möglichkeit an. Drei Tage lang trafen sich im Düsseldorfer Landtag 187 Jugendliche aus dem gesamten Bundesland, um über zwei Eingaben zur Jugendpolitik zu debattieren und zu entscheiden. Und ich war dabei. Zuvor musste ich mich dafür bei einem Abgeordneten bewerben und ich bin tatsächlich ausgewählt worden.

Wie die parlamentarische Arbeit funktioniert, und wie die Abgeordneten im Landtag Beschlüsse fassen, konnten wir an zwei Themen ausprobieren. Wir bildeten Fraktionen und Arbeitskreise, Ausschusssitzungen inklusive einer öffentlichen Anhörung von Experten und fassten anschließend Plenarbeschlüsse:

Fraktionsübergreifend haben wir Jugendparlamentarier beschlossen, das Verbot wirtschaftlicher Werbung an Schulen aufrecht zu erhalten und den Jugendlichen in den Kommunen mehr politische Mitsprache einzuräumen.

Soziales und politisches Engagement finde ich sehr wichtig. Politik betrifft alle. Deshalb Leute geht wählen und nutzt alle Chancen mal in die Politik zu schnüffeln. Es lohnt sich.

Um nun die Frage nach dem Traumjob zu beantworten:
Ja, für mich ist Politikerin ein Traumjob. Mal sehen...


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