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Geschichte Kölns in Kürze...

Römerzeit

Wo immer man in Köln entlang geht oder fährt, begegnet man einem Stück aus der Römerzeit. Der Römerweg, neben dem Römisch-Germanischen Museum, die Ausgrabungen im Museum, der Römerbogen vor dem Dom und vor dem Historischen Rathaus, der Römerturm u.v.m.

Stadtwappen

Rot und weiß ist das Schuld des Kölner Wappens. Das ist ein Zeichen dafür, dass Köln früher einmal Hansestadt war. Darauf sind drei Kronen abgebildet, die für die Reliquien der Heiligen Drei Könige stehen. Mit den elf Tränen wird die Heilige Ursula, die Kölns Stadtpatronin ist und erftausend Jungfrauen dargestellt, die der Legende nach in Köln von Attila und seinen Hunnen überfallen und ermordet wurden.

Brücken

Seilbahn

Museen

Halve Hahn

In jedem Kölner Brauhaus bekommt man einen "Halve Hahn". Aber Achtung, das ist kein halbes Hähnchen, sondern ein Handkäse (mittelalter Gauda), der mit einem "Röggelchen" (einem Zwillings-Roggenbrötchen) serviert wird Dazu gibt es Butter, Zwiebelringe und Senf (meistens kommt der aber aus Düsseldorf, der "Löwensenf").

Eigentlich war der "Halve Hahn" einmal ein Scherz im "Brauhaus Löllgen" an der "Hohen Pforte" in Köln:
Um eine wohlhabende Dame, die Wert auf gutes Essen legte, zu ärgern, bestellte der Kölner Bürger Wilhelm Vierkötter 1878 für seine Geburtstagsgäste sehr teure halbe Hähne, bekam aber in Absprache mit dem Koch nur Röggelchen mit Käse. Der "Halve Hahn" aber eroberte ganz Köln!

Kölsch

Das heutige Kölsch wird erst seit dem 20. Jahrhundert hergestellt. Sein Vorläufer ist das Wieß, ein ähnlich gebrautes, aber ungefiltertes Bier.

Kölsch wird aus schlanken "Kölsch-Stangen" mit einem Inhalt von 0,2l getrunken und in Brauhäusern gibt es auch noch kleinere 0,1l-Gläser, so genannte "Stößchen". Die Kellner heißen übrigens "Köbes" (kölsche Kurzform von Jakob) und servieren das Kölsch in einem Kölschkranz.

Welches Bier sich "Kölsch" nennen darf, bestimmt die Kölsch-Konvention von 1985. Sie gibt die Regeln für die Kölsch-Brauer vor. Kölsch wurde 1997 übrigens als einziges Bier von der EU in die Liste der regional geschützten Spezialitäten (vgl. Champagner) aufgenommen. (Ein "Ääätsch" ans Düsseldorfer Altbier...)

Die wichtigsten Sorten sind:
Dom, Früh, Gaffel, Ganser, Garde, Giesler, Gilden, Küppers, Kurfürsten, Mühlen, Päffgen, Peters, Reissdorf, Richmodis, Sester, Severins, Sion, Sünner und Zunft.

Was ist am Kölsch anders, als an anderen Bieren?
Weiß ich nicht. - Ich trinke ja keins, aber wie jeder echte Kölsche weiß ich, was drin ist...

Kölsche Knüngel

Der Begriff "Kölsche Knüngel" meint eigentlich nichts anderes, als das, was der 1. Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer einmal gesagt hat: "Mer kennt sich, mer hilft sich." Neider auf solche "Beziehungen" legen das allerdings manchmal auch als Korruption aus.

Alaaf!

Cöllen al aff = Köln über alles, stand erstmals 1635 in einer Bittschaft an den Kölner Kurfürsten. Daraus hat sich der Lob- und Trinkspruch "Kölle alaaf" entwickelt. Prinz, Bauer und Jungfrau, die Stadt an sich und wer es noch verdient wird deshalb im Kölschen Karnerval mit "Kölle alaaf!" begrüßt.

Für die Dauer des Karnevals übernimmt das Dreigestirn, bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau (die auch ein Mann ist), das Regiment über die Stadt in die Hand. Ihre Bekleidung nennt man "Ornat".

Der Prinz trägt ein rot-weißes Kostüm, was der Mode des 15. Jahrhunderts entspricht, kurze Pluderhosen, weiße Strumpfhosen und weiße Spangenschuhe.Auf dem Kopf trägt er ein "Narrenschiffchen", das mit einer langen Fasanenfeder geschmückt ist.

Die Jungfrau ist passend zum Prinz gekleidet, wird "Ihre Lieblichkeit" genannt und trägt eine blonde Zopfperücke. Zu ihrem Kostüm gehört eine Krone und ein Spiegel.

Der Bauer wird "Seine Deftigkeit" genannt und trägt 125 Pfauenfedern an seinem Hermelinhut. Dazu einen Umhang und hohe schwarze Stiefel. Sein Dreschpflegel ist das Symbol für die Wehrhaftigkeit Kölns. Das Bauer verwaltet während der Session auch die Schlüssel der Stadt.

Es gibt Herrensitzungen und Mädchensitzungen, Kostüm- und Prunksitzungen, mit Büttenreden und viel Geschunkel. In Köln gibt es auch alternative Sitzungen, die "Stunksitzungen", bei denen aber genauso viel gelacht wird. Und es gibt den Straßenkarneval, mit Lappeclowns, Prinzessinnen, Römern, Indianer und Cowboys, hauptsache "jeck" und "bunt".

Große Karnevalsgesellschaften in Köln:

Rosenmontagszug

Nubbelverbrennung

Die Nubbelverbrennung ist fester Bestandteil des Kölner Brauchtums und findet am Ende der "Fünften Jahreszeit" statt, also beendet quasi den Kölner Karneval. Der Brauch ist aus der Hexenverbrennung im Mittelalter entstanden. So wurde z.B. Katharina Henot, als Hexe verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Am Ende der Karnevalszeit brennen die Scheiterhaufen, weil die Narren der Session als Strafe für ihre Aufsässigkeit den Flammen zum Opfer fallen müssen.

Der Nubbel ist ein fauler, versoffener Kerl und tritt als bekleidete Strohpuppe in Erscheinung. Er steht also für Ausgelassenheit und Aufsässigkeit, aber auch für das schlechte Gewissen der Kölner. Jede Gaststätte und Kneipe, die etwas auf sich hält, hängt zu Beginn der Session einen eigenen Nubbel über die Eingangstüre und verbrennt ihn unter Wehklagen und Buh-Rufen der Gäste, am Ende der ausgelassenen Zeit. Der Nubbel ist der Sündenbock für alles was die Kölner in der Karnevalszeit angestellt haben und so wird er angeklagt: "Wer ist Schuld, dass wir unser ganzes Geld versoffen haben?" Und die Menge antwortet: "Dat wor der Nubbel. - Der Nubbel is Schuld. Er soll brenne!"
Danach wird nur noch das Lied "Am Aschermittwoch is alles vorbei" gesungen und die Karnevals-Session ist tatsächlich zu Ende.

Moby Dick

1966 verirrte sich im Sommer ein weißer Beluga-Wal in den Rhein. Weil das etwas so Besonderes war und jede/r Kölner/in besorgt war, dass dem Wal, im für ihn doch recht engen Flussbett, etwas passieren könnte, wuchs er den Bürgern direkt ans herz uns man nannte ihn "Moby Dick". Es wundert einen nicht wirklich, dass er 1967 auch den Karnevalsorden abgebildet war. 1689 soll übrigens ein ähnliches "brüllendes und brausendes Rheinmonster" in Köln gesichtet worden sein.

"Walfisch" wird auch das 2005 eingeweihte Weltstadthaus des Architekten Renzo Piano genannt. Das größte Kaufhaus Kölns hat eine Fläche von 14.000 qm und erinnert in seiner Form an einen Wal.

Sportvereine

1. FC Köln
Das ist der Kölsche Fußball-Club, der derzeit leider in der 2. Liga spielt und das Maskottchen ist der Geißbock:
1951 schenkte die Zirkusdirektorin Carola Williams dem ersten Trainer des FC Köln, Hennes Weisweiler, einen Ziegenbock als Glücksbringer. Vor Aufregung hat der Bock den trainer angepinkelt und hatte fortan seinen Namen "Hennes".
Jeder Nachfolger hieß dann auch wieder Hennes. Das Maskottchen-Logo hat sich in der Zwischenzeit etwas modernisiert, wird aber immer noch vom Geißbock geziert. Man findet es auf Trikots, Trainingsanzügen, Kugelschreibern u.s.w. im FC-Fanshop.
Überhaupt nennt man die Mannschaft "Geißböcke" und das Vereinsheim "Geißbockheim".
Fans lesen hier mehr: www.fc-koeln.de

Haie
Die Haie sind unsere erfolgreiche Eishockey-Mannschaft. Sie waren etliche Male Deutscher Meister, Deutscher Vizemeister, im Jahr 2000 Meister der 2. Bundesliga und 2005 machten sie den 2. Platz um den DEB-Pokal.
Bei Heimspielen in der Kölnarena laufen die Spieler immer durch das Maul eines großen aufgeblasenen Hais in die Halle ein. Fans finden hier mehr Infos: www.haie.de.

Köln 99ers
Dass die Kölner Basketballer in der nächsten Saison unter neuem Namen ins Meisterschaftsrennen starten wurde bereits im Juli verkündet, jetzt präsentieren die 99ers ihr neues Logo. Sportlich, dynamisch und Stadtverbunden.
Grund für die Namensänderung und die damit verbundene Änderung des Logos ist der Absprung des bisherigen Namenssponsors RheinEnergie. Ein neuer Geldgeber konnte bisher noch nicht gefunden werden, sodass die Kölner sich entschlossen, sozusagen zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Bevor die Kölner 2001 in die Basketballbundesliga aufstiegen, gingen sie unter dem Namen Cologne 99ers auf Körbejagd.
Die 99ers sind zwar auch noch unter ihrer alten Homepage-Adresse im Internet zu finden, doch auch unter ihrer neuen Adresse www.99ers.de können Fans News und Infos rund um das Team abrufen.

Stadien

Rhein-Energie Stadion
Kölnarena
Radstadion Köln
Reit- und Baseballstadion

Mehr zu allen Stadien findest du hier: www.stadion-koeln.de
Mehr zur Kölnarena findest du hier: www.koelnarena.de


4711- Echt Kölnisch Wasser

Zur Zeit der Französischen Besetzung in Köln, vergab ein Soldat Hausnummern, die es zuvor in Köln nicht gab. Der Markenname wurde nach dieser Hausnummer benannt und inzwischen weltberühmt. Echt Kölnisch Wasser der Familie Mülhens, gilt seit 1881 als eingetragene Marke und wird inzwischen längst vom amerikanischen Konzern Procter und Gamble hergestellt.

Allerdings ist diese Marke nicht das ursprüngliche Kölnisch Wasser. Der erste "Eau de Cologne"-Fabrikant war die Firma "Johann Maria Farina". Sie machte Köln als Duftstadt berühmt. Mehr erfähst du unter: www.farinahaus.de und www.eau-de-cologne.com

Klosterfrau Melissengeist
Das Heilwasser ist gegen Kopfschmerzen, Magenverstimmung und weitere Wehwehchen anzuwenden und weit über Köln hinaus bekannt.
Erfinderin ist Maria Clementine Martin, die mit 17 Jahren in das Kloster St. Anna in Coesfeld eintrat, um sich der Krankenpflege und Arzneikunde zu widmen. Dort entwickelte sie das "Carmeliter- oder Melissenwasser". Sie gründete 1826 in Domnähe ihr erstes Unternehmen, eingetragen im Handelsregister der Stadt Köln unter "Maria Clementine Martin Klosterfrau".
Wer mehr wissen will, schaut unter: www.klosterfrau-marke.de
Interessant in diesem Zusammenhang ist allerdings das Heilpflanzenlexikon.

Laufschrift


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